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Kreisalten- und Pflegeheim Werneck - Erfuellter Lebensabend in harmonischer Umgebung
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Eine wechselvolle Gechichte

Vom Distriktkrankenhaus zum Kreisalten- und Pflegeheim Werneck

Aus der Landes- und Volksbeschreibung 1861 von Dr. Michael Katzenberger wissen wir:

"1856 ist in Werneck ein Distriktkrankenhaus am Spitalberg erbaut worden. Es ist zum Wohle kranker Dienstboten und Gesellen wie Lehrlinge, und welches auch gegen ein kleines Honorar nach ausnahmsweise Ortsarme zum Behufe der Heilung bei Erkrankungen untergebracht werden können, ein Distriktskrankenhaus errichtet, in dem gegen 20 Kranke zugleich aufgenommen werden können und in dem jeder Aufnahmeberechtigte gegen freie Verpflegung und Arznei nur 48 Kreuzer jährlich zu zahlen hat und in welchem durchschnittlich jährlich 300 Kranke verpflegt wurden."

Von Beginn an bis zum Jahre 1973 lag die Pflege der Kranken in den Händen von Ordensfrauen aus der Kongregation der Töchter des Allerheiligsten Erlösers.
Später wurde das Krankenhaus, auf 35 Betten erweitert, ein reines Belegkrankenhaus der praktischen Ärzte. 1901 wurde ein Isolierbau dazu erstellt und im Jahr 1912 wurde das Krankenhaus angebaut, erhielt 1927 einen neue Küche und eine Kapelle, 1925 wurde das Kindergenesungsheim geschaffen und angegliedert. In diesem Kinderheim (rechts im Bild) wurde von 1945 bis zu seiner Auflösung 1960 tuberkulöse Kinder nachbehandelt; dieses Gebäude wurde im Zuge der Umbauten abgebrochen.

Von 1939 bis 1941 war das Kreiskrankenhaus Lazarett und gleichzeitig Standort einer Sanitätsabteilung. 1944 verlegte das Städtische Krankenhaus Schweinfurt seine Infektionsabteilung hierher, was zum Anlass wurde, ein Entbindungsheim neu zu erbauen; es wurde zum heute noch bestehenden Gemeindekrankenhaus. Umgebaut und erweitert wurde das Kreiskrankenhaus 1962/64, das machte die Einrichtung von drei Fachabteilungen möglich, für Chirurgie, Innere Medizin und Urologie, jeweils unter Leitung von Fachbelegärzten.
1968/70 wurde daneben ein modernes Altenheim mit 140 Einzelzimmern und Appartements errichtet.

Der Bedarfsplan im Rahmen des neuen Krankenhausfinanzierungsgesetzes ließ erwarten, dass das Kreiskrankenhaus Werneck nicht mehr unter die allgemeine Förderung fallen wird. So beschloss der Kreistag im Juni 1974, das Kreiskrankenhaus aufzulösen, die medizinischen Fachabteilungen in die Gemeindeklinik zu übergeben und die freiwerdenden Räume umzubauen und dem Altenheim anzugliedern, so entstand 1974 ein Pflegeheim mit 50 Pflegeplätzen.

1976 legte man eine parkähnliche Erholungszone an, 1977 wurde der Speisesaal umgebaut und erweitert. In den Jahren 1990 mit 1994 erfolgte eine umfassende Sanierung, Modernisierung und Erweiterung. Im Januar 1995 wurde das erweiterte und sanierte Kreisaltenheim (30,5 Millionen DM Projekt) übergeben. Es verfügte nun über 188 Pflege- und 20 weitere Heimplätze.
 

Im November 2004 begann der jetzige An- und Umbau. Die beiden Häuser des Erweiterungsbaus mit insgesamt 55 Betten wurden Ende Mai 2006 bezugsfertig. Nach Abschluss der Sanierung verfügt das Heim nun über 215 Pflegeplätze, aber die Nutzfläche erweiterte sich maßgeblich auf 4.837 Quadratmeter, so dass zeitgemäße Zimmergrößen realisiert wurden und eine sinnvolle Organisation der Stationsbereiche ermöglicht werden kann. Damit wird auf die veränderte Situation der Pflegebedürftigkeit reagiert. Circa 160 motivierte Mitarbeiter finden Ihre Arbeit und Aufgabe in dieser sozialen Einrichtung in Werneck.

Im Juli 2008 wurden die umfangreichen Umbau- und Erweiterungsarbeiten komplett abgeschlossen. Über wesentlich mehr Platz, mehr Licht und mehr Raum zum Leben und Bewegen freuen sich seitdem die Heimbewohner, ihre Angehörigen und die Besucher, sowie alle Mitarbeiter des Kreis- und Pflegeheimes Werneck.

 




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