Landkreis Schweinfurt  
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Landkreis Schweinfurt

Im Zentrum des bayerischen Regierungsbezirkes Unterfranken gelegen, befindet sich der Landkreis Schweinfurt seit der Wiedervereinigung fast im Mittelpunkt Deutschlands.

Aufgrund seiner zentralen Lage verfügt der Landkreis über eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Bad Kissingen und der Landkreis Rhön-Grabfeld, im Osten der Landkreis Haßberge und der Landkreis Bamberg, im Süden der Landkreis Kitzingen und der Landkreis Würzburg und im Westen der Landkreis Main-Spessart. Die kreisfreie Stadt Schweinfurt ist vollständig vom Landkreis umgeben.

Das Kreisgebiet hat Anteil am Steigerwald im Südosten und an den Haßbergen im Nordosten. Der Main durchfließt das Kreisgebiet von Ost nach West.

29 Gemeinden bilden auf einer Fläche von 840,06 km² den Landkreis Schweinfurt, 115.173 Einwohner (Stand 31.12.2006) sind hier beheimatet.

Zahlreiche vorgeschichtliche Funde belegen, dass das Gebiet des Landkreises Schweinfurt schon in der Mittel- und Jungsteinzeit besiedelt war. Erste germanische Dörfer können ab dem 1. Jahrhundert nach Chr. nachgewiesen werden. Entscheidend für die geschichtliche Entwicklung war ab dem 6. Jahrhundert die Landnahme durch die Franken, die vom Westen her ihren Machtbereich nach Osten ausweiteten. Erste Stützpunkte für diese Kolonisation waren die Königshöfe wie z. B. Geldersheim und weitere. In späteren Jahrhunderten wurde die herrschaftliche Gliederung durch die zahlreich agierenden Herrschaftsgeschlechter unübersichtlich. Mächtigster Landesherr war das Hochstift Würzburg.

Der Großteil des Kreisgebietes gehörte vor 1800 zu den Ämtern Werneck und Mainberg des Hochstifts Würzburg. Nach dem erstmaligen Übergang an Bayern wurden 1804 die Landgerichte Schweinfurt und Werneck sowie Gerolzhofen gebildet. Diese Landgerichte gehörten ab 1806 zum Großherzogtum Würzburg und gingen mit diesem 1814 endgültig an Bayern über. Seitdem gehörten die drei Landgerichte zum Mainkreis, ab 1817 zum Untermainkreis, der 1838 in Unterfranken und Aschaffenburg (später nur noch Unterfranken) umbenannt wurde.

Aus den Herrschaftsgerichten Wiesentheid und Rüdenhausen entstand 1853 das Landgericht Wiesentheid. 1862 wurde aus den Landgerichten Schweinfurt und Werneck das Bezirksamt Schweinfurt und aus den Landgerichten Gerolzhofen und Wiesentheid das Bezirksamt Gerolzhofen gebildet. Das letztgenannte wurde 1872 um einige Gemeinden des aufgelösten Bezirksamts Volkach vergrößert. Beide Bezirksämter wurden ab 1939 in Landratsämter, die zugehörigen Bezirke in Landkreise umbenannt.

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern 1972 wurde der Landkreis Schweinfurt um den Großteil des Landkreises Gerolzhofen und um kleinere Teile der Landkreis Karlstadt, Hammelburg, Bad Kissingen und Hofheim in Unterfranken auf seine heutige Ausdehnung vergrößert. Der Rest des Landkreises Gerolzhofen kam zum vergrößerten Landkreis Kitzingen. Kreissitz des Landkreises Schweinfurt blieb die kreisfreie Stadt Schweinfurt.

(mit Material von Wikipedia, der freien Enzyklopädie)




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