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Der Main

Der Main ist prägend für die Gegend in und um Werneck.

Der Main ist mit 524 km Fließstrecke der längste rechte Nebenfluss des Rheins und der längste Fluss, der auf seiner gesamten Länge innerhalb Deutschlands verläuft und dabei seinen Namen beibehält.

Der Lauf des Mains bildet zwischen Schweinfurt, Ochsenfurt und Gemünden das Maindreieck, welches auf der Landkarte als auf der Spitze stehendes, nach oben offenes Dreieck erscheint . Bei Schweinfurt, wo das Maindreieck beginnt, ändert der Main übrigens seine Fließrichtung von Ost-West nach Nord-Süd. Ab Gemünden fließt der Main wieder in Richtung Westen weiter.

Das Maindreieck ist vor allem durch den Weinbau bekannt. So befindet sich auch an der Mainschleife, direkt an deren Scheitelpunkt, die Stadt Volkach. Sie ist bekannt für ihre guten Weine, ihre mittelalterlichen Gäßchen und die außerhalb des Städtchens gelegene Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Der Main fließt bei Volkach in weitem Bogen um einen Berg herum, auf dem die Vogelsburg in früheren Zeiten den Schiffsverkehr auf dem Fluss kontrollieren konnte. Ein Teil der Mainschleife ist durch einen Kanal für die Schifffahrt abgeschnitten. Dadurch bildet sich die sog. Weininsel.

Rund zehn Kilometer flussabwärts liegt das Benediktinerkloster Münsterschwarzach mit seiner monumentalen Abteikirche. Kurz darauf folgt das einschließlich der Stadtbefestigung in seinem mittelalterlichen Erscheinungsbild erhaltene Weinstädtchen Dettelbach. Die historische Weinhandelsstadt Kitzingen (mittelalterliche Mainbrücke, Falterturm), das kleine Marktbreit (Renaissancerathaus, barocke Weinhandelshäuser) und das prächtige Ochsenfurt (gotisches Rathaus und teilweise erhaltene Mainbrücke von 1519) liegen an der südlichen Spitze des Maindreiecks und am südlichsten Punkt des Flusslaufs überhaupt.

Kurz unterhalb des Wendepunkts des Maindreiecks, nach Winterhausen, Sommerhausen, Eibelstadt und Randersacker, liegt Würzburg, die zweitgrößte Stadt Frankens und mit ihrem zum Weltkulturerbe der Menschheit zählenden historischen Stadtbild, das Monumente von internationaler baukünstlerischer Bedeutung wie den romanischen Dom, die Festung Marienberg und die barocke Residenz umfasst. Im Vorort Veitshöchheim liegt die bekannte Rokoko-Gartenanlage zusammen mit der Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe. Eine solche Sommerresidenz befindet sich auch in Werneck. Diese wurde, wie die beiden anderen erwähnten Schlossbauten, von Balthasar Neumann geplant.

Der Name Main ist übrigens keltischen Ursprungs: Sie nannten den Fluss Moin oder Mogin. Als die Römer im 1. Jahrhundert v. Chr. in das Gebiet kamen, latinisierten sie den Namen in Moenus, so z. B. bei Plinius (naturalis historia) oder Tacitus (Germania). Flüsse ähnlichen Namens gibt es in Irland (Maoin) und Britannien (Meon, lat. maionus). Für den Ursprung des Namens gibt es mehrere Erklärungen. Einige Autoren führen ihn auf ein indogermanisches Wort mei mit der Bedeutung Wasser zurück (vgl. lettisch maina oder litauisch maiva: Sumpf), andere auf eine Mauer oder einen Zaun (vgl. lat. moenia: Ringmauer). Im Mittelalter wurde der Fluss zumeist als Moyn oder Moyne überliefert, der Name Meyn erschien erstmals im 14. Jahrhundert.

(mit Material von Wikipedia, der freien Enzyklopädie)




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