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15.07.2012

Quelle: http://www.mainpost.de

WERNECK

Weiteres „Aufwind“-Café als Integrationsprojekt



Eröffneten das neue „Aufwind“-Café: (von links) Karoline Vollmuth, Sozialpädagogin bei „Aufwind“, Pater Vincent Moolan Kurian von der katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Pfarrer Andreas Bauer von der evangelischen Altenheimseelsorge, „Aufwind“-Vorstandsmitglied Roland Müller, Simone Falkenstein von der Geschäftsführung des Kreisaltenheims Werneck, Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl und „Aufwind“-Vorsitzender Paul Strobel. (
Foto: Aufwind)

 

Bewirtungsbetrieb mit Kiosk im Kreisaltenheim – Psychisch kranke Menschen sollen in den Berufsalltag zurückfinden

Mit einer Feierstunde eröffnete der Verein für gemeindenahe Psychiatrie, „Aufwind“, das neu gepachtete Café mit Kiosk im Kreisaltenheim Werneck, das er nun als Zuverdienstbetrieb führt. Hier arbeiten, so „Aufwind“-Vorsitzender Paul Strobel, psychisch erkrankte und psychisch gesunde Menschen zusammen.

Zunächst sei das Ziel, psychisch Erkrankte in einen sinnvollen und für sie befriedigenden Arbeitsprozess zu integrieren und ihnen einen kleinen Zuverdienst zu ermöglichen. Mit diesem Arbeitsangebot soll ihre weitere Gesundung unterstützt werden, so dass sie im günstigen Fall wieder eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ausüben können.

Geboten wird den Café-Besuchern laut Strobel ein attraktives Angebot an Kuchen, Torten und Getränken sowie an kleinen Dingen des täglichen Bedarfs. Zwischen dem Kreisaltenheim Werneck und „Aufwind“ seien als Öffnungszeiten vereinbart: Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils von 12 bis 17 Uhr, sowie Sonntag und
Feiertag, von 14 bis 17 Uhr.

Das Café im Kreisaltenheim sieht Strobel als sinnvolle Ergänzung des schon über Jahre gut laufenden „Aufwind“-Cafés im Schloss, das das selbe Konzept verfolgt. Sowohl Betroffene von außen als auch psychisch erkrankte Menschen aus den sonstigen Tätigkeitsbereichen des Vereins (dem Betreuten Wohnen, dem
Tageszentrum und der Soziotherapeutischen Übergangseinrichtung „Der Gutshof“) können jetzt von dieser erweiterten Möglichkeit der beruflichen Integration profitieren.

Strobel bedankte sich beim engagiert mitarbeitenden Personal, bei allen Unterstützern des neuen Projektes sowie beim Bezirk Unterfranken, der diesen Zuverdienstbetrieb als förderungsfähig anerkannt hat.

Pater Vincent und Pfarrer Andreas Bauer stellten mit einer ökumenischen Feier das neue Projekt von „Aufwind“ unter Gottes Segen und wünschten sich das Café als einen Ort der Gastlichkeit, der Begegnung und des menschlichen Miteinanders.

Wernecks Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl dankte „Aufwind“ für sein Engagement, das sowohl zum Wohle der Bewohner und Besucher des Kreisaltenheims als auch zur Hilfe für psychisch erkrankte Menschen angelegt sei. Sie forderte aber auch alle „von draußen“ zum Kommen, zum Verweilen und zum persönlichen Austausch im neuen Café auf.

Simone Falkenstein sicherte dem „Aufwind“ e. V. seitens des Kreisaltenheimes ein konstruktives Miteinander zu und wünschte dem neuen Cafébetrieb viele zufriedene Gäste und wirtschaftlichen Erfolg.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom „Duo Fantastico“ (Luise Stark, Klarinette/Gesang, und Klaus Baur, Akkordeon), dessen Lieder und Evergreens aus den 20er und 30er Jahren von nicht wenigen Gästen freudig mitgesungen wurden.



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