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28.01.2021

Quelle: www.mainpost.de

WERNECK

Corona-Impfteam rückte jetzt im Kreisaltenheim Werneck an

Am Montag war das Impfteam im Kreisaltenheim Werneck. 142 Personen erhielten ihre Erstimpfung ... Foto: Anand Anders, Text: Irene Spiegel


Gute Nachrichten vom Kreisaltenheim Werneck: Am vergangenen Montag war das mobile Impfteam des Schweinfurter Impfzentrums vor Ort und hat 142 Personen aus der Bewohnerschaft und dem Personal geimpft. Spätestens in 21 Tagen soll nun die Zweitimpfung erfolgen.

Noch vor einigen Tagen hatte es so ausgesehen, als dass im Kreisaltenheim in absehbarer Zeit nicht geimpft werden kann. Die Einrichtung war aufgrund des seit Anfang Dezember anhaltenden Corona-Ausbruchsgeschehens und der seitdem vom Gesundheitsamt verordneten Quarantäne vom Impfplan genommen worden. Nach wie vor werden bei den regelmäßigen Reihentestungen zwar noch positive Fälle festgestellt, doch die Ausgangslage habe sich verbessert, sagt Dr. Markus Hüttl, der Ärztliche Leiter des Impfzentrums Schweinfurt. Bei einer Inspizierung des Kreisaltenheims in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Leiter des Gesundheitsamtes, Matthias Gehrig, war er zu dem Fazit gekommen, "dass wir sicher impfen können". Deshalb war für Montag der Impftermin anberaumt worden.

Mit "sicher " meint Dr. Hüttl, dass im Kreisaltenheim die Impfung mit allen notwendigen Hygienemaßnahmen durchgeführt werden konnte. So musste zum einen die Sicherheit des Impfteams gewährleistet sein, "wir sind dort mit Vollschutz reingegangen". Zum anderen gab es hohe Anforderungen an die fürs Impfen notwendige Infrastruktur im Haus, um ein Verschleppen des Virus innerhalb der Einrichtung zu verhindern. Hier stellt der Impfarzt der Heimleitung ein gutes Zeugnis aus: "Das war alles sehr gut organisiert." So seien die Impf-Patienten über einen Aufzug zum Impfteam gebracht worden, so dass keinerlei Kontakt zu den im Haus eingerichteten Pandemiezonen bestand.
Dosen für die Zweitimpfung lagern nicht im Schweinfurter Impfzentrum

Geimpft wurden alle Bewohner und Mitarbeiter, die sich freiwillig gemeldet und noch keine Corona-Infektion hatten. Insgesamt waren das 142 Personen. Dank der guten Organisation, so Hüttl, sei die Impfung innerhalb von vier Stunden abgeschlossen gewesen. "Damit sind wir nun durch in Werneck."

Zumindest fürs Erste. Denn es muss ja noch die Zweitimpfung erfolgen, spätestens 21 Tage nach der Erstimpfung, wenn der Impfschutz wirken soll. Die dafür notwendigen Impfdosen wurden allerdings nicht im Schweinfurter Impfzentrum zurückgelegt. "Dafür haben wir nicht die erforderliche Ausstattung", sagt Dr. Hüttl. So verfügen die Impfzentren nur über "normale" Kühlschränke, in denen der Impfstoff maximal 120 Stunden aufbewahrt werden kann. Eine Kühlung bei minus 70 Grad Celsius für eine längere Lagerzeit sei damit nicht möglich. Hüttl geht aber davon aus, dass bei der Zuteilung der Impfstoffe an die einzelnen Impfzentren in der Region für die Sekundärimpfung vorgesorgt worden ist.

Nach Angaben der Stadt Schweinfurt haben bislang 3464 Menschen aus Stadt und Landkreis die Corona-Erstimpfung erhalten. Davon wurden 2320 Menschen aus Pflegeeinrichtungen durch die mobilen Impfteams versorgt. In 23 von 28 Einrichtungen ist nun die Erstimpfung abgeschlossen.

 



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