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07.11.2017

Quelle: http://www.mainpost.de

WERNECK

Dank für Einsatz von Herz und Zeit

Dank für gelebte Nächstenliebe gab es beim Ehrenamtsessen mit (von links) Heimbeiratsvorsitzendem Bruno Strobel, Geschäftsführerin Simone Falkenstein, Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl, Barbara Hemmert (katholische Altenseelsorge), Landrat Florian Töpper, Steffi Reith, Pfarrer Andreas Bauer und Sozialdienstleiterin Birgit Kirbye.

Foto: Daniela Schneider


Das ehrenamtliche Engagement im Kreisaltenheim hat viele Gesichter. Und das schönste dabei: Es sind im vergangenen Jahr einige neue dazugekommen, die die bald 90-köpfige Ehrenamtsgemeinschaft verjüngen. Dies stellte Seniorenbeauftragte Steffi Reith beim Ehrenamtsdankessen zufrieden fest. Die eingebrachten Talente sind vielfältig. Allen gemein ist, dass dieser gelebte Bürgersinn zu einer tragenden Säulen im Heimalltag geworden ist, berichtete Altenheim-Geschäftsführerin Simone Falkenstein. So gibt es die Besuchsdienste, bei denen vorgelesen, gemalt, gebastelt oder musiziert wird. Da werden Veranstaltungen oder Ausflüge organisiert. Mal bringen Ehrenamtliche einen Hund mit, begleiten die Senioren zum Arzt oder in die Kirche, gehen einkaufen, agieren als Kommunionhelfer oder auch als Sterbebegleitung, wie die Hospizhelfer der Malteser. Oder sie haben einfach nur ein offenes Ohr und hören zu: Kleine Gesten der Nächstenliebe mit großer Wirkung, denn nicht jeder alte Mensch im Altenheim hat ein stabiles soziales Umfeld.

Alljährlich gibt es deshalb ein Ehrenamtsessen als symbolischen Dank für den Einsatz von Herz und Zeit für die alten Menschen im Heim. Wie eine der Geladenen im Aufzug zum Speisesaal feststellt, wäre das zwar gar nicht nötig, schließlich engagiert man sich „doch liebend gerne“, aber die schöne Geste freut trotzdem alle. Dazu hatte die Koordinatorin der Ehrenamtsarbeit, Sozialdienstleiterin Birgit Kirbye, eine Information parat: Laut einer Studie verjüngt das soziale Engagement um drei Jahre, sicherlich nicht der ausschlaggebende Faktor für die Ehrenamtstätigkeit, aber ein netter Nebeneffekt. Landrat Florian Töpper stützte seinen Dank für die „reichhaltig gesetzten Impulse“ auf die philosophischen Worte Saint-Exupérys, der verantwortungsbewusstes Menschsein darin sieht, „seinen Stein am Bau der Welt beizutragen“.

Das Kreisaltenheim hat einen festen Stellenwert in der Marktgemeinde, stellte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl fest und meinte das nicht in wirtschaftlicher Hinsicht, auch wenn das Altenheim ein großer Arbeitgeber sei. Vielmehr bilde die Einrichtung mit ihren vielen haupt- und ehrenamtlichen Kräften auch einen lebendigen Teil der Dorfgemeinschaft. So werden für kulturelle Veranstaltungen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt oder es wird die Seniorenarbeit vor Ort unterstützt.



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