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24.11.2009

Quelle: http://www.mainpost.de

WERNECK

Eine Hymne auf Werneck - Offiziell eröffnet: Außenstelle der Julius-Kardinal-Döpfner-Schule

(geri) Die 36 Kinder, die seit Beginn des Schuljahres die neue Wernecker Außenstelle der Schweinfurter Julius-Kardinal-Döpfner-Schule besuchen, haben sich inzwischen eingelebt. Fröhlich sangen sie eine „Hymne auf Werneck“ und ließen bei der offiziellen Eröffnungsfeier alle Besucher wissen, dass es hier schön ist, sie sich wohl fühlen und freuen, auch mal raus in den Garten gehen zu können.


FOTO Gerald Gerstner

Wie die Schulstandorte Schweinfurt und Gerolzhofen, ist auch die neue Wernecker Außenstelle eine Einrichtung zur Sprachförderung in der Trägerschaft der Caritas-Schulen. Aufgenommen werden in Werneck Kinder im Vorschulalter, bei denen aufgrund einer diagnostizierten Entwicklungsverzögerung der Sprach- und Sprechfähigkeiten ein intensiver Förderbedarf besteht. Während der zeitlich begrenzten Aufnahme, die nur auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern erfolgt, sollen die Kinder auf einen erfolgreichen Besuch der Regelschule vorbereitet werden, machte Sonderschulrektor Norbert Anton die Zielsetzung deutlich.

Mit Verweis auf die erstklassige räumliche und materielle Ausstattung sowie ein überaus qualifiziertes Personal sprach Anton von einem „neuen Kleinod der Sprachheilpädagogik in Unterfranken“. Gefördert werden die drei- bis sechsjährigen Kinder in drei Vorschulgruppen. Mit dabei eine Tagesstätte mit 16 Plätzen, in der die Kinder in Zusammenarbeit mit Fach-Praxen noch einmal ganz intensiv gefördert werden.

Nicht zufällig fiel die Wahl auf Werneck, da hier Vorschulkindern aus dem südwestlichen Landkreis ein wohnortnahes Förderangebot ermöglicht werden soll, so Anton. Möglich machte den Umzug die Schließung der Wernecker Grundschule. Grund waren die rückläufigen Kinderzahlen im Schulverband, weshalb die Kinder seit diesem Schuljahr das Schleeriether Schulhaus besuchen. Dass man in Werneck willkommen war, habe nicht nur die Gemeinde spüren lassen, sagte Anton. So wird etwa das Mittagessen für die Tagesstätten-Kinder vom Kreisaltenheim geliefert.

Allerdings erwies sich die Grundschule sicherheitstechnisch als weniger geeignet, weshalb die Räume der benachbarten ehemaligen Landwirtschaftsschule angemietet wurden, die ebenfalls dem Balthasar-Neumann-Schulverband gehört. Für die Renovierungs- und Sanierungsarbeiten nahm der Verband 40 000 Euro in die Hand, sagte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl. Seinen Dank an die Gemeinde verband Anton mit der Feststellung, es hätte nicht besser laufen können.

Eine Bereicherung für Werneck nannte Elternbeiratsvorsitzende Martin Krebs die Außenstelle. Er machte deutlich, dass die Eltern auf Beratung angewiesen seien, wenn sie Entwicklungsunregelmäßigkeiten bei ihren Kindern bemerken. Bei seinem Sohn Johann sei der Wechsel die richtige Entscheidung gewesen.



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