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Kreisalten- und Pflegeheim Werneck - Erfuellter Lebensabend in harmonischer Umgebung
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Die Geschichte Wernecks

Vorgeschichtliche Funde belegen eine frühe Besiedlung des Raumes Werneck.

Eine erste urkundliche Erwähnung Wernecks findet sich im Jahr 1223 in einer Schenkung Bodo von Ravensbergs. Seit 1250 bis zur Säkularisation 1803 befand sich Werneck unter der Herrschaft des Fürstbischofs von Würzburg. Eine frühe Wernecker Burg wurde im Bauernkrieg 1525 verwüstet. Das erste Schloss ließ Fürstbischof Julius Echter 1601/02  erstellen, welches jedoch 1723 abbrannte. Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn schließlich ließ in den Jahren 1733 bis 1745 durch Balthasar Neumann das heutige Schloss mit seiner Kapelle erbauen. Mit dem prächtigen Park im englischen Stil ist es ein Juwel unter Deutschlands Schlössern.

Doch die Zeit als eine der beiden prunkvollen Sommerresidenzen der Würzburger Fürstbischöfe dauerte nur ein halbes Jahrhundert an. Ende1802 entließ der letzte Fürstbischof von Würzburg, Georg Karl von Fechenbach, in Werneck seine Untertanen aus ihrer Treueverpflichtung und empfahl sie gleichzeitig dem neuen Landesherrn Kurfürst Maximilian von Bayern.

Nach einer zweijährigen Umbauphase wurde das barocke Schloß ab 1855 als Heil- und Pflegeanstalt Werneck ("Kreisirrenanstalt") genutzt. Werneck ist damit Sitz einer der ältesten psychiatrischen Kliniken Deutschlands. Der erste Direktor der Anstalt war übrigens Dr. Bernhard von Gudden, der nicht nur psychiatrisches Renommee, sondern durch seinen Tod mit Ludwig II. im Starnberger See, auch tragische Berühmtheit erlangte. 

Heute beherbergt das Schloss Werneck die Psychiatrische Klinik sowie die Orthopädische Klinik des Bezirks Unterfranken, die zu den größten orthopädischen Fachkliniken Deutschlands zählt.

Der Markt Werneck schließlich enstand im Jahr 1972 durch die Gebietsreform wobei die bisher eigenständigen Gemeinden zu einer neuen zusammengeschlossen wurden.

Der Maler Friedrich Fehr (1862-1927) sowie der Luftbildfotograf Gerhard Launer (*1949) sind Söhne Wernecks.




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