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06.07.2010

Quelle: http://www.mainpost.de

GEROLZHOFEN

Die Caritas sorgt jetzt für Sonnenschein ... Kreisaltenheim gibt Kurzzeitpflege in Geomed-Klinik wieder ab – Für Patienten und Angehörige ändert sich nichts
 

Seit 1. Juli 2010 betreibt statt des Kreisalten- und Pflegeheims Werneck das Caritas-Sozialzentrum Steigerwald in Gerolzhofen die 14 Kurzzeitpflegeplätze in der Geomed-Klinik des Landkreises Schweinfurt. Für Patienten und Angehörige ändert sich nichts auf der Kurzzeitpflegestation „Sonnenschein“: Das Angebot in der Gerolzhöfer Geomed-Klinik wird weiterhin qualitativ hoch sein, so Landrat Harald Leitherer.

Durch die enge Zusammenarbeit von Geomed-Klinik und Caritas-Sozialzentrum Steigerwald, das in den eigenen Räumen des Wohnstiftes Steigerwald weitere Kurzzeitpflegeplätze anbietet, können nun Personalstrukturen, Arbeitsabläufe und der Einsatz der Betriebsmittel optimiert werden.

Landrat zuversichtlich

Landrat Harald Leitherer betonte bei der offiziellen Übergabe der Einrichtung in die Obhut des Caritas-Kreisverbandes Gerolzhofen-Volkach-Wiesentheid, dass dieser in alle Rechte und Pflichten eintrete. Ein Problem für den bisherigen Träger sei gewesen, dass die Station etwa in Ferienzeiten stark gefragt und belegt ist, dann aber der Besuch wieder nachlässt. Für den Landkreis hätte dies enorme Anstrengungen auch finanzieller Natur bedeutet. Leitherer betonte, dass die Mannschaft um den Leiter der Station, Walter Hümmer, nahezu vollständig von der Caritas übernommen wurde. Geändert habe sich für das Personal nur der Dienstherr. Der Landrat zeigte sich zuversichtlich, dass die Kurzzeitpflegestation von der Caritas erfolgreich weitergeführt werde.

Paul Pfeuffer, der Kreiscaritas-Vorsitzende, brachte seine Freude über diesen denkwürdigen Tag zum Ausdruck. Er sprach von einer Versorgungsmaßnahme für den südlichen Landkreis und von einer hervorragenden Truppe, die die Caritas nun übernehme. Die Geschäftsführerin des Kreiscaritasverbandes und Leiterin des Wohnstifts Steigerwald, Marion Eyßelein, sei der Garant für eine gute Zukunft der Einrichtung. Paul Pfeuffers Dank galt schließlich Simone Falkenstein, der Geschäftsführerin des Kreisaltenheims Werneck. Sie habe als Motor die Dinge seinerzeit in Gang gesetzt.

Während Geomed-Geschäftsführer Wolfgang Schirmer den „kompetenten neuen Partner im Haus“ begrüßte, freute sich Diakon Günter Schöneich für die Krankenhausseelsorge über die gefundene Lösung vor Ort. Seit Mai 2005 werden in dem Gerolzhöfer Krankenhaus 14 Kurzzeitpflegeplätze angeboten. Die Trägerschaft hatte, wie erwähnt, bisher des Kreisalten- und Pflegeheim Werneck, das hier quasi einen Filialbetrieb unterhielt. Die Betten der Abteilung „Sonnenstation“ stehen in den Doppelzimmern für Menschen bereit, die sich nicht selbst versorgen können und von ihren Angehörigen vorübergehend nicht versorgt werden können, beispielsweise zu Urlaubszeiten, bei vorübergehender Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder unmittelbar nach einem stationären Krankenhausaufenthalt, bevor die häusliche Pflege beginnt.

Wenn pflegende Angehörige eine Auszeit benötigen, bietet die Kurzzeitpflegestation in der Geomed-Klinik die optimalen Voraussetzungen für die bestmögliche Versorgung der Patienten. Die Verweildauer der alten Menschen auf der Kurzzeitpflegestation „Sonnenstation“ beträgt im Schnitt 20 Tage Das Durchschnittsalter liegt bei 85 Jahren. Im Jahr 2009 wurden rund 270 Kurzzeitpflegegäste auf der Station betreut.

Der häufigsten Gründe, warum die Gäste hierher kommen sind, dass die Angehörigen im Urlaub sind, die pflegenden Angehörigen so zeitweise entlastet werden oder dass die alten Leute nach einem Krankenhausaufenthalt hier noch weiter besonders sorgsam gepflegt werden.



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