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02.12.2015

Quelle: Kreisalten- und Pflegeheim Werneck

WERNECK

Landrat lobt "hervorragende Arbeit"

Text und Foto: Gerald Gerstner



Beispielhaft: Landrat Florian Töpper (von links) würdigte die Arbeit von Hospiz-Koordinatorin Christa Reuß, Barbara Hemmert von der katholischen Altenheimseelsorge, Pfarrer Andreas Bauer vom Seelsorgeteam, Edgar Fischer (Chor), Sozialdienstleiterin Birgit Kirbye, Hermann Gröger vom Begleitdienst und Geschäftsführerin Simone Falkenstein

Sie begleiten Senioren zu Gottesdiensten, zum Arzt, zu Konzerten, kommen zum Reden und Zuhören, begleiten Sterbende, kommen zur Singstunde und einer wöchentlichen Schafkopfrunde. Die Rede ist von den über 70 Ehrenamtlichen, die sich im Kreisaltenheim Werneck engagieren und den Bewohnern auf unterschiedlichste Weise Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

Einmal im Jahr lädt das Kreisaltenheim gemeinsam mit Landrat Florian Töpper die ehrenamtlichen Mitarbeiter zum Empfang, um Danke zu sagen. Kleines, aber feines Zeichen hierfür ist das von Küchenchef Georg Haas und seinem Team aufgetragene Buffet.

Stolz äußerte sich Geschäftsführerin Simone Falkenstein über die große Zahl Ehrenamtlicher, von denen jeder auf seine Art und Weise einen wichtigen Beitrag für die Einrichtung und die Bewohner leiste. Viele sind durch Angehörige in der Pflege zum Ehrenamt gekommen. Da lerne man, wie wichtig es sei, dass Ehrenamtliche im Haus wirken, sagt Bruno Strobel. Der Altbürgermeister von Waigolshausen hat vor ein paar Jahren den Vorsitz des siebenköpfigen Heimbeirats übernommen.

Zu seinen Aufgaben zählt, zwischen Angehörigen, Bewohnern und der Leitung zu vermitteln, „wenn was ist“. Als Mitarbeiterin des Besuchsdienstes hat Inge Weigand-Roll bereits fünf Bewohner „bis zum Tod betreut“. Auch ihre Mutter war hier. Die Bewohner werden zugewiesen, wenn sie einen Besuchsdienst wollen oder brauchen, erklärt sie.

Auch wenn die Möglichkeiten begrenzt sind: „Singen und Gespräche gehen immer ganz gut.“ Oder mit dem Rollstuhl mal raus in den Garten fahren. „Man spürt, dass es gut tut.“ Um Zuversicht und Trost zu vermitteln, vertraue sie auch auf ihren Glauben.

Das Ehrenamtsteam wird von Sozialdienstleiterin Birgit Kirbye begleitet und koordiniert. Sie bewundere immer wieder bei ihren Ehrenamtlichen „die Zuneigung zu unseren Bewohnern“ und dass sie die Zeit finden. Sie verweist auf Christa Reuß, ein „besonderes Allround-Talent“. Sie koordiniert den Malteser Hospizdienst im Haus. Die Sterbebegleiter kommen, wenn sie gerufen werden, auch nachts, und „schauen, wie sie helfen können“, sagt Reuß, die selbst seit 15 Jahren Sterbende begleitet. Trotz manch „heikler“ Erlebnisse mache sie es nach wie vor gerne.

Ganz anders bringt sich Marianne Heil ein, die früher als Pflegerin im Haus arbeitete. Sie kümmert sich das ganze Jahr um die Blumen bei der Muttergottes, rupft Unkraut im Garten oder hilft mit, „wenn Not am Mann ist“. Edgar Fischer kommt jeden Dienstag zur Singstunde und verstärkt mit ein paar anderen den hausinternen Männerchor. Einen besonderen Besuchsdienst macht Tamar Niedoba. Seit August kommt sie jede Woche mit ihren drei Hunden, um Bewohner aufzumuntern. Die Leute freuen sich und warten schon darauf. Manchmal sind auch ihre Kinder dabei und knüpfen Kontakte.

Schön findet Landrat Töpper die enge Verankerung der Einrichtung mit der Bürgerschaft. Er überbrachte auch die Grüße von Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl. Es gäbe viele Möglichkeiten, den Bewohnern den Aufenthalt im Haus bestmöglich zu gestalten, meinte der Landrat. Er lobte die „hervorragende Arbeit“, die von den Ehrenamtlichen geleistet werde. „Ich bin sicher, sie erhalten auch etwas zurück“, äußert Töpper in die heitere Runde der Ehrenamtlichen.

 



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