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10.11.2016

Quelle: http://www.mainpost.de

WERNECK

"Sie werden hier gebraucht"



Text und Foto: Silvia Eidel

Dank sagten Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl (links) und Landrat Florian Töpper (rechts) den rund 80 ehrenamtlich Engagierten im Kreisaltenheim Werneck.

Sie bringen ihre Zeit, ihr Wissen und ihr Können für die Bewohner des Kreisalten- und Pflegeheims Werneck ein: etwa 80 ehrenamtliche Helfer, die regelmäßig für die Senioren da sind. Als Geste des Dankes wurden sie zum jährlichen Ehrenamtsessen eingeladen und erhielten Lob und Anerkennung von allen Seiten.

Die vielen Frauen und erstaunlich viele Männer, die im Speisesaal des Kreisaltenheimes zu einem fröhlichen Abend zusammengekommen waren, bringen sich auf vielfältige Weise im Kreisaltenheim ein: beim Besuchsdienst, wenn sie den Senioren und pflegebedürftigen Menschen im 215-Betten-Haus zuhören und sich mit ihnen unterhalten, wenn sie mit ihnen spazierengehen, singen, spielen, stricken, basteln oder malen, sie zum Gottesdienst begleiten oder Feste für sie vorbereiten. Aber auch in der Sterbebegleitung gibt es etliche Engagierte.

Für Beate Kiesel und Hildegard Grünbauer aus Werneck beispielsweise ist dies ein Dienst, den sie „aus christlicher Menschlichkeit“ leisten. Und bei dem sie erleben, dass „unendlich viel zurückkommt“. Auch Bernhard Wegscheid engagiert sich in der Hospiz. Er gestaltet Rosenkranzandachten, „weil man als Christ sich auch sozial einbringen sollte“. Andere wie Gotthard Fuchs aus Zeuzleben musizieren mit und für die alten Menschen. Oder Josef Schartner: Er bringt den Senioren kulturelle und historische Schätze der Heimat näher.

Andere Helfer begleiten die Senioren zum Arzt oder bei Ausflügen. Dafür ist der neu angeschaffte Achtsitzerbus des Kreisaltenheims ein willkommener Helfer, freut sich Birgit Kirbye, die den Sozialdienst leitet.

15 000 Euro haben die Wernecker Geschäftswelt und private Spender dafür aufgebracht, informierte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl. Sie sagten den vielen Ehrenamtlichen ein herzliches Dankeschön und bat sie, der Einrichtung auch weiterhin treu zu bleiben. „Sie werden gebraucht.“

Die Beziehung der Bevölkerung zum Kreisaltenheim ist eng, unterstrich Heim-Geschäftsführerin Simone Falkenstein. Das Ehrenamt werde hier vorbildlich gelebt. Im Heimalltag sei dies eine große Hilfe. Um das zu unterstützen, würden die eigenen Mitarbeiter die freiwilligen Helfer begleiten.

Auch Landrat Florian Töpper registrierte, dass das Kreisaltenheim eingebettet ist in die Marktgemeinde. Er äußerte große Wertschätzung für die besondere Verantwortung, die die Ehrenamtlichen dort übernehmen. „So etwas ist niemals selbstverständlich.“ Der Landkreis könne nur eingeschränkt seinen Dank ausdrücken, meinte er mit Hinweis auf die Ehrenamtskarte. Aber er wisse, dass niemand nur deshalb mithilft, um Dank gesagt zu bekommen. „Für viele hier ist es auch Erfüllung.“

Dass das Ehrenamt eine Bereicherung ist, meinte Steffi Reith als Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde sowie Heimbeirätin. In Abwandlung eines Gedichtes reimte sie: „Willst Du froh und glücklich leben, lass' ein Ehrenamt Dir geben. Damit hilfst Du einem Zweck, und Du bist von der Straße weg.“

 



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